Für das Bestehen im Wettbewerb sind besondere Kompetenzen – Kernkompetenzen – erforderlich. Eine Kernkompetenz ist ein komplexes Set aus zusammenhängenden Einzelleistungen, d. h. eine Kernkompetenz umfasst mehr als eine singuläre Fähigkeit oder eine einzelne Technologie. Sie stellt eher „die Summe des über einzelne Fähigkeitsbereiche und einzelne Organisationseinheiten hinweg Erlernten dar.“ Eine Kernkompetenz kann damit nicht auf wenige Personen oder ein kleines Team beschränkt sein. Das Gesamtpaket von Aufgaben, materiellen und immateriellen Assets sowie unternehmerischen Capabilities begründen eine Kernkompetenz, an der eine Reihe unterschiedlicher Kompetenzträger mitgewirkt haben. Dies kann auch als kollektives Wissen einer Organisation interpretiert werden. Damit ist das Unternehmen den Wettbewerbern überlegen, das rechtzeitig für den Aufbau wichtiger Fähigkeiten gesorgt hat und über eine wegweisende Ressourcenausstattung verfügt. Nur nicht handelbare Ressourcen können die Grundlage von Wettbewerbsvorteilen sein. Sie müssen in einem unternehmensspezifischen Innovationsprozess selbst entwickelt werden.
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